CampusGrün Hamburg

Semesterstarttreffen

Du bist neu an der Uni oder spielst schon länger mit dem Gedanken, Dich zu engagieren?

Wie jedes Semester treffen wir uns zum Semesterbeginn um uns allen Interessierten vorzustellen, einen kleinen Überblick über die kommenden Herausforderungen zu geben und Möglichkeiten aufzuzeigen, wie Du Dich einbringen kannst.

Wir treffen uns am Mittwoch, den 19. Oktober um 19.00 Uhr vor dem Von-Melle-Park 8. Für weitere Informationen eine Mail schreiben an geoffrey(at)campusgruen.org.

Auf bald!

Rahmenprüfungsordnung - für einen konstruktiven Prozess

In der letzten Sitzung des Akademischen Senats wurde der Verfahrensvorschlag des uniweiten ALSt (Auschuss für Lehre und Studium) befürwortet. Dieser Vorschlag besagt, dass der vom ALSt erarbeitete Entwurf der Rahmenprüfungsordnung (RPO) an die Fakultäten und Fachbereiche zur Stellungnahme geschickt wird. Diese haben dann wiederum bis Dezember Zeit diese Stellungnahmen zu verfassen.

Im Anschluss soll es es einen Tag zur RPO geben, auf dem basierend auf den Stellungnahmen weitergehend mit Vertretern aus der ganzen Uni diskutiert wird. Schließlich wird der ALSt all diese Eindrücke mitnehmen und intern die RPO überarbeiten und einen aktualisierten Entwurf an den Akademischen Senat schicken. Dort würde dieser in einer zweiten und dritten Lesung entweder beschlossen oder abgelehnt.

Phase 1: Stellungnahmen der Fakultäten und Fachbereiche

Die Fakultäten und Fachbereiche haben nicht ohne Grund bis Dezember Zeit. Dieser Zeitraum gibt eine Chance das Thema eingehend zu besprechen. Gerade in der MIN-Fakultät und der BWL-Fakultät wird der Gegenwind massiv sein. Vor diesem Hintergrund lautet das Ziel von CampusGrün in diesem Prozess, dass alle beteiligt werden müssen. Denn selbst wenn es gelänge die RPO zu beschließen ohne eine breite Unterstützung, sie müsste dann immer noch in den Prüfungsordnungen der Fakultäten und den Fachspezifischen Bestimmungen der Studiengänge umgesetzt werden. Ist dort keine breite Unterstützung vorhanden, dann wird die RPO nicht sinnvoll stattfinden können und könnte das Klima vergiften.

Wie bei allen Studienreformprozessen braucht es die Unterstützung der Studierenden. Wenn diese nicht dafür sind, dann hat keine Reform eine Aussicht auf Erfolg. Deswegen ist es wichtig, dass nach der Arbeit in den Gremien der Uni jetzt der nächste logische Schritt getan wird und mit den Studierenden, allen voran den Fachschaftsräten, geredet wird. Viele werden von der RPO noch nichts wissen. Es ist daher umso wichtiger sie mit einer positiven Ausrichtung darüber in Kenntnis zu setzen. Haben Panikmacher erst einmal Erfolg mit ihrer Nachricht, wird es sehr schwer dagegen anzugehen. Vor dem Hintergrund müssen CampusGrün und alle anderen Befürworter der RPO dauerhaft agieren und den Ton angeben.

Dabei darf aber nicht vergessen werden, dass die RPO keineswegs festgezurrt ist. Wenn es konstruktive Änderungsvorschläge und Verbesserungsvorschläge gibt, dann sollten diese berücksichtigt werden. Solche Vorschläge können sich auch in den Aussagen von Gegnern verstecken. Daher ist es sehr wichtig allen zuzuhören und ihre Sorgen ernst zu nehmen und wo möglich argumentativ zu entkräften.

Kampagne

Um diesen Prozess zu begleiten und ihm eine vernünftige Präsenz zu geben, erwägt CampusGrün eine Website spezifisch zu diesem Thema aufzusetzen. Der Quellcode wird natürlich unter eine Freie Software-Lizenz gestellt werden, sodass alle davon etwas haben. Wer sich für den Quellcode interessiert kann ihn auf GitHub finden.

Ab Beginn des Wintersemesters wird CampusGrün aktiv über die RPO aufklären und alle Studierenden einladen sich an dem Prozess zu beteiligen.

Aktiv werden

Wenn du bereits jetzt Lust hast dich für die RPO einzusetzen, dann komm einfach zu einem der nächsten CampusGrün-Treffen. Für Informatiker unter euch: Ihr möchtet an der Erstellung der Website mitarbeiten? Dann schreibt einfach eine kurze Nachricht an Jim 2martens.

Studentischer Kongress "Studieren in Zeiten des Wachstumsparadigmas"

Am Donnerstag,den 3.11.2016 bis Sonntag, den 6.11.2016 Studentischer Kongress „Studieren in Zeiten des Wachstumsparadigma“

Jetzt anmelden unter www.kongress.asta-wuppertal.de

Leistungs- und Wettbewerbsdruck trifft uns heutzutage in allen Lebensbereichen und gehört zum alltäglichen Umgang. Sei es im Supermarkt beim Einkaufen, in der Zulassung zum Studiengang oder zu der Prüfung, im vielfach notwendigen Nebenjob oder auch einfach im alltäglichen Umgang. Die Auswirkungen globalisierter Märkte machen dabei auch vor den Hochschulen nicht halt. Während ökologische Katastrophen, Klimawandel und Finanzkrisen zunehmen, bleibt das Wachstumsparadigma in der politischen Debatte und der wirtschaftswissenschaftlichen Forschung vielerorts bestehen, obwohl weiterhin ungeklärt bleibt, ob eine Entkopplung von Wachstum und Ressourcenverbrauch überhaupt möglich ist.

Doch Lösungen existieren: Von der Diskussion zu kritischen Wirtschaftswissenschaften und Postwachstumsökonomie über Konzepte der „Sharing-Economy“, Cradle-to-cradle sowie der Debatte um eine „transformativen Wissenschaft“ bis hin zu konkreten Ideen wie Sharing-Initiativen, Entschleunigung und politischem Konsum.

Der AStA der Bergischen Universität Wuppertal lädt Euch ein, gemeinsam Möglichkeiten zu erarbeiten, um diesen Wandel von studentischer Seite mitzugestalten. Der Kongress soll die Reflexion des eigenen Lebensstils ermöglichen, den Teilnehmenden eine gemeinsame Plattform zum Austausch bieten und einen übergreifenden Raum zur Diskussion und Erprobung von Lebensweisen jenseits von Hierarchien, Wachstumszwängen und Konkurrenz schaffen.

Die Teilnahmegebühr beträgt 20€/Student*in der Bergischen Universität Wuppertal und 40€ für Studierende anderer Universitäten. Die Gebühr umfasst Unterkunft, Vollverpflegung und Programm. Auf Antrag können die Reisekosten bezuschusst werden.

Der Kongress wird vom AStA der Bergischen Universität Wuppertal organisiert und durch eine Förderung des Bundesministeriums für Bildung und Forschung ermöglicht.

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