CampusGrün Hamburg

CampusGrün bekennt Farbe: Ergebnis der StuPa Wahl

Die diesjährige Stimmauszählung der Wahl zum Studierendenparlament ist seit wenigen Minuten zu Ende. CampusGrün wird erneut mit deutlichem Abstand größte Fraktion und erhält 11 Sitze.

Wahlauszählung

Hierzu erklärt Svenja Horn, Kandidatin auf Listenplatz 1: "Wir freuen uns über die immer noch sehr große Zustimmung und werden weiterhin daran arbeiten unsere Inhalte umzusetzen, Überzeugungsarbeit zu leisten. Wir danken unseren Wähler*innen, die uns wieder ihr Vertrauen ausgesprochen haben."

Im bisherigen AStA ist CampusGrün im Vorstand und drei verschiedenen Referaten vertreten. Dort war CampusGrün unter anderem in den Bereichen Öffentlichkeitsarbeit, Ökologie und Nachhaltige Entwicklung aktiv. CampusGrün bekennt Farbe für eine nachhaltige Universität.

Zusammensetzung des StuPa 2016/17

Sitzverteilung StuPa 17/18

Armin Günther, Listenplatz 2 ergänzt: "Mit 11 Sitzen im Studierendenparlament haben wir eine gute Basis erhalten, um unsere bisherige Arbeit im AStA fortzusetzen. Wir freuen uns über den positiven Trend der wieder leicht steigenden Wahlbeteiligung."

Für CampusGrün im StuPa sind ab dem Sommersemester 2017 folgende Parlamentarier*innen für Euch vertreten: Über die Liste gewählt sind Svenja Horn, Armin Günther, Yasemin Günther, Laura Franzen, Benjamin Zimmer, Felix Steins, Franziska Stocker, Melf Johannsen und Madita Erdmann. Jim Martens und Meike Schickhoff konnten Direktmandate erringen.

Hier die Ergebnisse im Einzelnen:

Liste Stimmen Prozent Sitze
Medizinerliste 259 (+259) 4,4% (+4,4%) 2 (+2)
Geisteswissenschaftenliste 52 (+52) 0,9% (+0,9%) 0
SDS* 433 (+104) 7,4% (+1,4%) 4 (+1)
CampusGrün 1397 (-167) 23,8% (-4,5%) 11 (-3)
Mediziner*innen Liste 211 (+211) 3,6% (+3,6%) 2 (+2)
MIN-Liste 347 (-120) 5,9% (-2,5%) 3 (-1)
UNIcorns – Undogmatische Liste 459 (-154) 7,8% (-3,3%) 4 (-1)
HWP-Liste & Offene Auslaenderliste 62 (-192) 1,1% (-3,5%) 1 (-1)
RCDS/CDU Hochschulgruppe 520 (-25) 8,8% (-1,0%) 4 (-1)
Liberale Hochschulgruppe 184 (+38) 3,1% (+0,5%) 1
Die LISTE 309 (+102) 5,3% (+1,5%) 2
Liste LINKS 300 (-87) 5,1% (-1,9%) 2 (-1)
Alternative Linke - Regenbogen/Fachschaftsbuendnis 278 (+1) 4,7% (-0,3%) 2
Campus Cannabis 106 (+106) 1,8% (+1,8%) 1 (+1)
harte zeiten 142 (+8) 2,4% (0,0%) 1
Juso Hochschulgruppe 390 (+390) 6,6% (+6,6%) 3 (+3)
Bier und Gluehwein 92 (-103) 1,6% (-2,0%) 1 (-1)
WiWi-Liste 249 (-20) 4,2% (-0,6%) 2
Jura-Liste 91 (-10) 1,5% (-0,3%) 1

Enthaltungen: 9 (-2)
Ungültige: 55 (+33)

Gültige Stimmen: 5897(+280)
Wahlbeteiligung: 14,2% (+0,7%)

Wahl zum Akademischen Senat: CampusGrün gewinnt zweiten Sitz zurück

CampusGrün hat bei der Wahl der Studierendenvertretung zum Akademischen Senat 37,4 % der Stimmen erhalten. Damit ist CampusGrün erneut stärkste Kraft und erreichte zwei der drei Sitze. Für uns vertreten im höchsten demokratisch gewählten Gremium der Universität Hamburg sind Miriam Block, Geoffrey Youett, Laura Franzen und Meike Schickhoff.

Wahlergebnis AS

Laura Franzen, CampusGrün Vorsitzende und zukünftiges AS-Mitglied: „Wir freuen uns über dieses großartiges Ergebnis und danken allen Studierenden, die uns ihr Vertrauen und ihre Stimme geschenkt haben. Für die kommende Wahlperiode haben wir uns viel vorgenommen!“

„Wir werden uns weiterhin für einen uniweiten freien Wahlbereich für alle, ein stressfreies und selbstbestimmtes Studium einsetzen. Unter anderem durch unsere Fossil Free Initiative und Mitarbeit am Diversity Konzept sind wir weiterhin aktiv für eine Uni, die ökologisch und sozial Verantwortung übernimmt.“, so Miriam Block, aktuelles und zukünftiges AS-Mitglied.

Hier die Ergebnisse im Einzelnen:

Liste Stimmen Prozent Sitze
Bündnis für Aufklärung und Emanzipation! (BAE!) 691 (-363) 16,9% (-9,8%) 0 (-1)
CampusGrün 1528 (-77) 37,4% (-2,3%) 2 (+1)
Juso-Hochschulgruppe 446 (-16) 10,9% (-0,5%) 0 (+-0)
Alternative Linke, Regenbogen, FSB 486(neu) 11,9%(neu) 0(neu)
Wiwi-, Jura-, Min-Liste, LHG & RCDS 900 (-26) 22,0% (-0,9%) 1 (+-0)

Wahlbeteiligung: 9,8% (+0,1%)

Die Zahlen basieren auf eigenen Mitschriften während der Auszählung. Das offizielle Ergebnis kann abweichen.

Die Wahl zum Studierendenparlament wird am Freitag ab 20:00 ausgezählt.

Wahl zum Akademischen Senat und Studierendenparlament - Farbe bekennen, CampusGrün wählen!

Was bedeutet es, zu studieren? Glaubt man dem Modulhandbuch des eigenen Studiengangs, heißt es, in einer begrenzten Zeit eine bestimmte Menge Leistungspunkte – durch das „Hinter-sich-Bringen“ unzähliger Prüfungen – zu erwerben, die man am Ende gegen einen Abschluss eintauschen kann. Was wie gelernt wird, gerät dabei oft aus dem Blick. Das macht wenig Spaß und auch nicht viel klüger, aber da muss man halt durch. Muss man?

Mit der Enge der Schule im Rücken macht man sich, mit den verschiedensten Interessen, auf den Weg in die Universität. Immer schwingt dabei, mal mehr, mal weniger offen, die Vorstellung davon mit, dass jetzt die Zeit gekommen sei, in der man sich tiefgehender mit der Welt befassen, sie entdecken, aus ihr lernen und sie dann verändern kann. Die aktuellen Studienbedingungen haben damit aber oft nur wenig zu tun: „Bologna“ zielt darauf ab, dass wir im Studium Verhaltensweisen einüben, die von Arbeitgeber*innen gefragt sind. Wir sollen uns gut präsentieren, fleißig (selektives) Wissen aufnehmen, um es auf Knopfdruck wiedergeben zu können, und Vorgaben penibel erfüllen.

Das ist nicht nur vor dem Hintergrund der eigenen Ambitionen unbefriedigend, es führt auch gesellschaftlich in die Irre. Ein Blick auf die politische Großwetterlage (Trump, AfD & Co) macht überdeutlich, dass es um etwas anderes gehen muss. Hochschulen sollten kein Ort der schlichten Reproduktion der aktuellen Zustände sein, sondern der kritischen Reflexion und des Aufzeigens von Lösungen. Als Rahmen für die „Bildung mündiger Menschen“ kann Studium darüber hinaus dazu beitragen, dass wir uns auf das lebenslange Lernen gemeinsam vorbereiten können. So verstanden kann Wissenschaft in vielfacher Hinsicht dafür wirken, dass eine demokratische, soziale und ökologische gesellschaftliche Entwicklung Realität wird. Wir meinen: Niemand muss sich damit zufriedengeben, wie es ist. Die beste Medizin ist, sich mit anderen zusammenzutun, sich auszutauschen und gemeinsam positive Veränderungen zu erarbeiten. Wir haben uns als CampusGrün gefunden, um das zu unternehmen: So sind wir auf den verschiedensten Ebenen in Uni und Stadt unterwegs, um Verbesserungen anzustoßen. Gerade in den Hochschulen hat sich in den vergangenen Jahren schon vieles zum Besseren gewendet. Wie derzeit überall, ist eine Menge Bewegung in der Wissenschaftspolitik – und es geht um einiges. Wir wollen auch im kommenden Jahr auf dem Campus mit Euch dafür wirken, dass wir mit großen Schritten in die richtige Richtung gehen.

Also: Bekenne Farbe, misch dich mit ein! Das macht Spaß – und man lernt voneinander.

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