CampusGrün Hamburg

Vielfältig stark - CampusGrün im Fakultätsrat Erziehungswissenschaft

Die Fakultätsratswahlen haben begonnen. In der Fakultät für Erziehungswissenschaft tritt CampusGrün als Liste 1 für euch an.

Vielfältig stark

Wir sind eure vielfältige und starke Interessenvertretung in der Fakultät. CampusGrün stellt zurzeit zwei der drei Studierendensitze im Fakultätsrat – bei uns kandidieren Studierende aller vier Lehramts-FSRe (HDL, Lehramt, GWL und Sopäd), grundständige Studierende, einige OE-Tutor*innen und andere Aktive.

Wir haben uns schon im letzten Jahr für eure Belange eingesetzt – wir haben die Akkreditierung vorangebracht, damit der Weg ins Referendariat in ganz Deutschland geebnet wird. Wir haben Prüfungsordnungen und die Organisation des Kernpraktikums verbessert, sind in Berufungskommissionen aktiv und mit den FSRen vernetzt.

Wir werden im nächsten Jahr die Anwesenheitspflicht endlich richtig abschaffen, die Prüfungsdichte verringern und uns dafür einsetzen, dass auch im Lehramtsstudium ein Freier Wahlbereich geschaffen wird. Wir setzen uns für Inklusion als Thema in allen Studiengängen und für ausreichend Masterplätze für alle Lehrämtler*innen und Grundständige ein!

Die Wahl zu den Fakultätsräten läuft noch bis Dienstag, den 7. Juli um 14:00 Uhr (Eingang beim Wahlamt ist entscheidend). Diese Wahlen finden als reine Briefwahlen statt. Entweder jetzt schnell den Brief in den Briefkasten werfen oder beim Wahlamt (Mittelweg 177, Raum S 4058) vorbeibringen.

Neuer grünlinker AStA der Uni Hamburg gewählt

Am Donnerstag, den 21. Mai wurde ein neuer AStA mit CampusGrüner Beteiligung gewählt. Das grün-linke Bündnis setzt sich in der kommenden Legislatur den Schwerpunkt "Alternative bilden" und richtet dabei seinen Fokus besonders gegen die Unterfinanzierung der Universitäten und die "unternehmerische Hochschule" und einer damit auf eine emanzipatorische Hochschulreform als kritische Einmischung in gesellschaftliche Grundauseinandersetzungen rund um Ökologie und nachhaltige Entwicklung, Frieden, Antifaschismus und soziale Gerechtigkeit.

In dem neugebildeten AStA sind auch wieder CampusGrüne tatkräftig dabei:

  • Moritz Lamparter im AStA-Vorstand
  • Maike Paetzel als Referentin für Ökologie und Nachhaltige Entwicklung
  • Philipp Droll als Referent für Hochschulpolitik

Laura Franzen, Vorsitzende von CampusGrün dazu: "Wir gratulieren allen AStA-Referent*innen zur Wahl und wünschen gutes Gelingen. Der AStA wird eine laute Stimme in der Stadt sein: Für Ausfinanzierung und gegen den Versuch das Leitbild der unternehmerische Hochschule umzusetzen."

Ina Reis, Sprecherin des CampusGrün-Fauenplenums: "Wir freuen uns, dass sich CampusGrün wieder mit sehr engagierten Referent*innen und Vorstandsmitgliedern in den AStA einbringt und wünschen viel Erfolg bei den anstehenden Aufgaben. Trotzdem müssen wir alle weiterhin dafür wirken, insbesondere mehr Studentinnen für die Hochschulpolitik zu gewinnen."

Miriam Block, Mitglied im Akademischen Senat: "Auch inneruniversitär stehen viele wichtige Themen an, wie beispielsweise die Rahmenprüfungsordnung. Dafür brauchen wir eine starke studentische Interessensvertretung für Entrestriktionierung und gesellschaftsrelevantes Studieren, gegen die Ökonomisierung von Bildung und gegen Angepasstheit."

Kommt alle zum Dies Academicus

„Wissen ist ein Kind der Vergangenheit und kann in einer stetig sich wandelnden Welt nie die Zukunft sichern. Dies kann nur die ewig junge Kraft wissenschaftlichen Denkens, die in allem Gegenwärtigen die Hypothese des Zukünftigen sucht. Dazu braucht es Menschen mit neuen Ideen, die es wagen, überliefertes Wissen anzuzweifeln. Es braucht Menschen, die sehen, was jeder sieht, dabei aber denken, was noch niemand gedacht hat. All dies erfordert Mut, der vor allem in jungen Menschen blüht. In Wissenschaft und Kunst ist die unbekümmerte Naivität der Jugend deshalb oft klüger als das Wissen des Alters."
Gottfried Schatz: Echte Bildung anstatt nur Wissens-
vermittlung, NZZ, 17. April 2015.

Die Studiengänge gleichen manchmal eher einem Stundenplan, der Inhalt des Studiums ist eindimensional und hat als essentiellste Aufgabe das Auswendiglernen. Seit der Einführung der Bachelor-Master Studiengänge haben viele öfter das Gefühl, sie starten mit dem Studium nicht in eine neue selbstbestimmte Lebensphase, durch die sie sich selbst zu mündigen Menschen dieser Gesellschaft machen, sondern viel mehr in die verlängerte Oberstufe, die sich auf Wissen wiederkäuen konzentriert. Nur, dass sie scheinbar die Möglichkeit haben, mehr zu wählen und sie in einer eigenen Wohnung leben.

Die Aufgabe von Universitäten sollte es nicht sein, Wissen zu vermitteln und das dann abzufragen, die Idee hinter Universitäten ist die Bildung und die Erkenntnis. Wissen zu haben ist schön, Wissen zu vermehren ist wundervoll. Unser Verständnis von Universität ist, dass wir durch Bildung von Menschen und durch Forschungsergebnisse mit den Krisen unserer Zeit fertig werden können und einen Beitrag zu einer besseren Welt liefern, sei es durch Grundlagenforschung, angewandte Forschung oder eben durch kritisch reflektierte Persönlichkeiten. Eine bessere Welt bedeutet, für ein solidarisches Miteinander einzutreten und unsere Umwelt zu schützen. Dafür brauchen wir eine Universität, die uns die Freiheit lässt, unseren Beitrag zur Veränderung der Welt zu liefern, indem wir lernen kritische Fragen zu stellen und Überliefertes anzweifeln. Anwesenheitspflichten, Fristen, fehlende Masterplätze, engstirnige Module, Noten und Creditpoints stehen einem selbstbestimmten Studium entgegen.

An der UHH gibt es viele positive Beispiele für interessante Lehre, die nicht dem Schema F folgt: „Peacebuilding-Curriculum", Zentrum für Naturwissenschaft und Friedensforschung (ZNF), Studium Oecologicum,...

Auf dem Dies Academicus wollen wir gemeinsam mit euch daran arbeiten, ein selbstbestimmtes und gesellschaftlich interessantes Studium zu ermöglichen. Welche Restriktionen müssen weg? Welche Inhalte sollte ein Studium haben? Und was hat Nachhaltigkeit damit zu tun?

Kommt zum Dies Academicus am Dienstag, den 02.06. zwischen 10 und 20 Uhr ins ESA und diskutiert mit uns!

Mehr Infos gibt's hier.

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