CampusGrün Hamburg

Vielfältig stark im Fakultätsrat

Wir sind eure vielfältige und starke politische Vertretung in der Fakultät. CampusGrün ist seit zwei Jahren mit zwei Sitzen die größte studentische Gruppe im Fakultätsrat. Bei uns kandidieren Studierende aller fünf FSRe (Lehramt, ErzWiss, Sopäd, HDL, GWL), OE-Tutor*innen, Gremienaktive und andere Engagierte. Wir sind in allen Studiengängen vernetzt.

Wir haben uns im letzten Jahr für eure Belange eingesetzt - wir haben uns für das Extra-Angebot im Sachunterricht stark gemacht und gegen die Streichung von Förderschwerpunkten und qualifizierte Atteste bei Prüfungen; in den Sozietäten haben wir die Zusammenarbeit zwischen Fachdidaktiken und Unterrichtsfächern verbessert. Wir sind in allen Gremien aktiv und treiben die Reform der Lehramtsstudiengänge voran.

Wir werden uns auch im nächsten Jahr für ausreichend Masterplätze im Lehramt und ErzWiss einsetzen und die Kürzungsvorhaben in der Fakultät bekämpfen - keine Fachdidaktik, keine Professur, kein Schwerpunkt darf abgeschafft werden! Im Zuge der Reform der Studiengänge wollen wir außerdem das Thema Inklusion in allen Fächern verankern und endlich auch im Lehramt einen Freien Wahlbereich schaffen.

Ein Zeichen gegen TTIP setzen

Die Verhandlungen zu TTIP schreiten immer weiter fort. Neben massiven Auswirkungen auf Bereiche wie zum Beispiel Arbeitnehmer*innenrechte, Verbraucherschutz und die rechtlichen Auswirkungen der sog. Schiedsgerichte, betreffen Freihandelsabkommen wie TTIP und CETA auch unmittelbar die Hochschulen.

Durch solcherlei Abkommen wird der staatliche Einfluss auch auf das Bildungssystem weiter eingeschränkt. Die staatliche Förderung von Bildungseinrichtungen ist nach der Logik des Freihandels eine unzulässige, marktverzerrende Subvention. Der Staat ist somit gezwungen, private Unternehmen genauso zu finanzieren wie öffentliche Hochschulen – dies führt letztendlich zu einer noch schlechteren Versorgung der Hochschulen mit staatlichen Mitteln und einer weiteren Kommerzialisierung von Bildung statt das Grundrecht auf Bildung für Alle zu realisieren. Des Weiteren befördert der Wandel vom Bildungsverständnis als gesellschaftliche Aufgabe hin zu einer kommerziellen Investition die unternehmerische Hochschule, deren Auswirkungen schon heute durch die Drittmittelabhängigkeit vieler Fachbereiche deutlich werden.

Dagegen setzen wir am 23. April 2016 in Hannover ein Zeichen setzen. Anlässlich des Besuches von Obama und Merkel findet ab 12.00 Uhr eine Demonstration gegen TTIP und CETA statt. Der AStA der Uni Hamburg organisiert dazu eine gemeinsame Anreise am 23.04. von Hamburg Hbf, Treffpunkt am Reisezentrum um 9:30. Der Zug geht um 9:57 an Gleis 13. Bitte seid pünktlich. Tickets für die gemeinsame Anreise gibt es im AStA-Infocafé (Mo-Fr 9.30- 18 Uhr) zu kaufen. Der Preis für Studierende ist 5 € für Hin- und Rückfahrt. Wir fahren gemeinsam mit dem Niedersachsen-Ticket.

Für weitere Informationen und Infomaterialien wendet euch gerne an das Referat für Ökologie und Nachhaltige Entwicklung oekologie@asta-uhh.de.

Lasst uns gemeinsam ein Zeichen setzen!

Prüfungsausschüsse: Gleiches Recht für alle!
Studentische Mitglieder in Prüfungsausschüssen haben die gleichen Mitbestimmungsrechte wie alle übrigen Mitglieder.

Für jeden Studiengang gibt es eine Prüfungsordnung, in welcher allgemeine Regelungen zum Studium getroffen werden. In dieser werden unter anderem auch Regelungen und Kompetenzen des Prüfungsausschusses definiert. Der Prüfungsausschuss trifft beispielsweise Entscheidungen, ob eine Krankschreibung angenommen wird, ob eine Abschlussarbeit verlängert wird oder ob eine Studien- und/oder Prüfungsleistung im Studium anerkannt wird.

In den Prüfungsordnungen der Bachelor- und Masterstudiengängen steht in § 7 zum Prüfungsausschuss folgender Satz: "Die studentischen Mitglieder wirken bei der Anrechnung von Studien- und Prüfungsleistungen nicht mit." Seltsam, dass die studentischen Vertreter*innen nicht über die Belange der Studierenden mitentscheiden dürfen? Finden wir auch. Es ist doch eine einseitige Benachteiligung gegenüber Studierenden, welche im Übrigen auch gegen das Hamburgische Hochschulgesetz (HmbHG) verstößt. Dort ist gefasst (in § 63 Abs. 1 HmbHG): "In Prüfungsausschüssen ist auch die stimmberechtigte Mitwirkung von Studierenden vorzusehen."

Das bedeutet, dass die Regelung in der derzeitigen Form gegen das Gesetz verstößt und damit rechtswidrig ist. In Zukunft können auch Studierende gleichberechtigt mit den anderen Mitgliedern des Ausschusses über die Anerkennung von Studien- und Prüfungsleistungen mitbestimmen.

Übrigens: Da Promotionsausschüsse eines Faches Prüfungsausschüsse im Sinne des § 63 HmbHG sind, ist ebenfalls die stimmberechtigte Mitwirkung der Studierenden vorzusehen.

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