CampusGrün Hamburg

CampusGrün schafft Perspektiven: Ergebnis der AS Wahl

CampusGrün hat bei der Wahl zum akademischen Senat 1605 Stimmen erhalten, damit sind wir erneut stärkste Kraft geworden und haben einen Sitz erhalten. Für uns vertreten sind Miriam Block und Moritz Lamparter.

Wahlergebnis AS

Ebenfalls einziehen konnten das Bündnis für Emanzipation sowie der der Zusammenschluss aus WiWi-Liste, MiN-Liste, LHG und RCDS mit jeweils einem Sitz. Wir sehen die erneut gesunkenen Wahlbeteiligung als großes Problem, die in diesem Jahr unter 10 % gefallen ist.

Hier die Ergebnisse im Einzelnen:

Liste Stimmen Prozent Sitze
Bündnis für Aufklärung und Emanzipation! (BAE!) 1054 (+214) 26,0% (+5,6%) 1 (+1)
CampusGrün 1605 (-466) 39,7% (-10,7%) 1 (-1)
Juso-Hochschulgruppe 462 (-434) 11,4% (-10,4%) 0 (-1)
Wiwi-, Jura-, Min-Liste, LHG & RCDS 926 (neu) 22,9% (neu) 1 (neu)

Wahlbeteiligung: 9,7% (-0,6%)

Die Zahlen basieren auf eigenen Mitschriften während der Auszählung. Das offizielle Ergbenis kann abweichen.

CampusGrün schafft Perspektiven: Ergebnis der StuPa Wahl

Die diesjährige Stimmauszählung der Wahl zum Studierendenparlament ist seit wenigen Minuten zu Ende und CampusGrün konnte das extrem gute Wahlergebnis aus dem letzten Jahr noch einmal leicht verbessern. Von den 5617 abgegebenen Stimmen entfielen 28,3% Prozent auf CampusGrün - damit wird CampusGrün in der nächsten Wahlperiode mit 14 statt wie bisher 13 Parlamentarier*innen im StuPa vertreten sein.

Wahlauszählung

Hierzu erklärt Laura Franzen, Kandidatin auf Listenplatz 1: "Das Ergebnis der Stupawahl zeigt, dass CampusGrün im zweiten Jahr in folge eine hervorragende Arbeit im StuPa und AStA geleistet hat und das dies bei den Studierenden auf dem Campus auch angekommen ist. Wir freuen uns sehr, dass uns die Studierenden erneut so stark ihr Vertrauen ausgesprochen haben. Dennoch sehen wir die gesunkene Wahlbeteiligung mit großer Besorgnis."

Im AStA hat sich CampusGrün im Vorstand, im Referat für Hochschulpolitik und im Referat für Ökologie und Nachhaltige Entwicklung für die Belange der Studierenden eingesetzt. Die dabei angestoßenen Projekte haben Perspektiven für die Studierenden auf dem Campus geschaffen, dies zeigt sich im Wahlergebnis.

Zusammensetzung des StuPa 2016/17

Sitzverteilung StuPa 16/17

Geoffrey Youett, Vorsitzender von CampusGrün ergänzt: "Mit 14 Sitzen im Studierendenparlament haben wir eine gute Basis erhalten um unsere Arbeit im AStA fortzusetzen. In welcher Form dies geschehen wird, wird sich in den kommenden Wochen entscheiden."

Für CampusGrün im StuPa sind ab dem Sommersemester 2016 folgende Parlamentarier*innen für Euch vertreten: Über die Liste gewählt sind Geoffrey Youett, Elena Ryrikova, Philipp Droll, Yasemin Günther, Melf Johannsen, Tahnee Herzig, Mario Moldenhauer, Freya Schmitz, Svenja Horn, Mirzo Ulugbek Khatamov, Kerstin Riecke und Armin Günther. Jim Martens und Laura Franzen konnten Direktmandate erringen.

Hier die Ergebnisse im Einzelnen:

Liste Stimmen Prozent Sitze
RCDS - CDU Hochschulgruppe 545 (+117) 9,9% (+3,8%) 5 (+2)
CampusGrün 1564 (-230) 28,3% (+2,9%) 14 (+1)
Bier und Gluehwein 195 (+195) 3,5% (neu) 2 (neu)
MIBAS Nachhaltigkeit 43 (+43) 0,8% (neu) 0
WiWi-Liste 269 (-74) 4,9% (+0,0%) 2
UNIcorns – Undogmatische Liste 613 (+613) 11,1% (neu) 5 (neu)
Liste LINKS 387 (-99) 7,0% (+0,1%) 3
HWP-Liste 254 (+254) 4,6% (neu) 2 (neu)
MIN-Liste 467 (-80) 8,4% (+0,7%) 4
SDS* 329 (-85) 5,9% (+0,1%) 3
Die BART-LISTE 207 (-198) 3,7% (-2,0%) 2 (-1)
Liberale Hochschulgruppe 146 (-133) 2,6% (-1,3%) 1 (-1)
harte zeiten 134 (-22) 2,4% (+0,2%) 1 (+1)
Jura-Liste 101 (-96) 1,8% (-1,0%) 1
Alternative Linke - Regenbogen/Fachschaftsbündnis 277 (-140) 5,0% (-0,9%) 2 (-1)

Enthaltungen: 11 (+10)
Ungültige: 22 (-21)

Gültige Stimmen: 5617 (-1442)
Wahlbeteiligung: 13,5% (-3,6%)

Nicht mehr im Parlament vertreten sind die Juso-HSG (bisher 5 Sitze), die EPB-Liste (bisher 2 Sitze) und die Mediziner*innen-Liste (bisher 3 Sitze), die nicht wieder zur Wahl angetreten sind.

Die Wahl zum Akademischen Senat wird erst Anfang der kommenden Woche ausgezählt. Die StuPa-Sitzverteilung lässt vermuten, dass auch diese spannend wird!

Perspektiven schaffen - Bei der Studienreform!
Gemeisam Perspektiven Schaffen

Wie wollen wir studieren? Frei, selbstbestimmt, interessengeleitet, mit Blick über den Tellerrand und Gesellschaftsbezug, exemplarisch an aktuellen Problemen – oder unter Modulfristen, ohne Wahlmöglichkeiten mit tausenden Vorschriften und ohne jegliche Freiräume?

Wir von CampusGrün setzen uns schon lange aktiv dafür ein, dass das Bachelor-Master-System grundlegend reformiert wird und sich daran orientiert, was wir Studierenden wollen. So haben wir die vier Dies Academici an der Uni mitorganisiert und durch unsere Arbeit dort, im AStA, im Akademischen Senat und in FSRen und Fakultätsräten gemeinsam mit anderen dafür gesorgt, dass Modulfristen und Anwesenheitspflichten fast überall abgeschafft sind.

Aktuell steht die Erarbeitung der Rahmenprüfungsordnung an. Die Rahmenprüfungsordnung ist eine Prüfungsordnung, aber nicht für einen einzigen Studiengang, sondern für die gesamte Universität. Die Rahmenprüfungsordnung (RPO) regelt auch grundsätzlichere Fragen des Studiums und nicht die Einzelheiten jedes Studiums. Unser Anliegen ist es, durch die RPO Restriktionen abzubauen. Konkret sieht das so aus:

  1. Keine Begrenzung der Zahl von Prüfungsversuchen, denn wir studieren nicht für eine Klausur, sondern um uns zu bilden.
  2. Keine (sinnlose) Anwesenheitspflicht, denn wie man am besten lernt, sollte jeder für sich entscheiden können.
  3. Großer Wahlbereich ohne Noten/Prüfungen/Pflichtveranstaltungen, denn das Studium soll den Horizont erweitern und nicht einschränken.

Diese Öffnung alleine sorgt noch nicht für interessante Seminare und ein sinnvolles Studium. Aber es ist ein essentieller Schritt, damit aktuelle gesellschaftliche Fragestellungen gemeinsam bearbeitet werden können. Durch die Freiheit und Selbstgestaltung in größeren Teilen des Studiums tritt auch ein anderer Aspekt des Studierens stärker hervor. Studieren ist nicht nur das Erlernen von Wissen, sondern auch die Möglichkeit, die eigene Persönlichkeit zu entwickeln. Wenn Studium aber nur eine verlängerte Oberstufe ist, fällt die Persönlichkeitsentwicklung im Studium weg. Studierende müssen selbst entscheiden dürfen, wie viel Spezialisierung oder wie viel Allround-Studium sie brauchen, wie lange sie studieren wollen, etc. Durch diese eigene Entscheidung entsteht auch erst das Interesse am Fach.

Der zweite Schritt nach dem Wegfall der Restriktionen muss die Einführung von inter- und transdisziplinären, wie auch innovativen Lehr- und Lernformen sein. Grundlegende Methoden werden viel besser verstanden, wenn sie exemplarisch geübt werden können.

Damit im und durch das Studium gemeinsam Perspektiven geschaffen werden, anstatt sich mit inhaltsleerem verschultem Unterricht abzukämpfen, werden wir uns auch im nächsten Jahr in den studentischen und akademischen Gremien dafür einsetzen.

Wir sorgen für ein freies und kritisches Studium mit vielen Wahlmöglichkeiten und echter Bildung. CampusGrün schafft Perspektiven - auch in der Studienreform!

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