Es ist noch kein Master vom Himmel gefallen
Montag, 5. Mai 2008, 19:30 Uhr, Kulturhaus 73, Schulterblatt 73, Hamburg
Was bringt Bologna für Studierende tatsächlich?
- Sind die praktischen Probleme in Deutschland unweigerlich Folge des Bologna- Prozesses oder können wir von anderen Ländern lernen?
- Welche Möglichkeiten haben Studierende und politische AkteurInnen auf den Prozess Einfluss zu nehmen (auf regionaler, nationaler und europäischer Ebene)?
- Welche Kriterien sind für AbiturientInnen und Studierende bei der Wahl ihrer Universität in Deutschland/Europa überhaupt ausschlaggebend?
Es diskutieren miteinander und mit dem Publikum:
- Helga Trüpel, Abgeordnete von BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN im Europa-Parlament
- Dr. Jochen Hellmann, Uni Hamburg, Akademisches Auslandsamt
- Martin Burmester, CampusGrün, Uni Hamburg, Studentischer Akkreditierungspool
- Benjamin Gildemeister, AStA, Uni Hamburg, Juso-Hochschulgruppe
Gemeinsam mit seinen europäischen Nachbarn hat sich Deutschland
1999 in Bologna das Ziel gesetzt, bis zum Jahre 2010 einen
gemeinsamen europäischen Hochschulraum mit einem System zur
gegenseitigen Anerkennung von Studienleistungen und
Studienabschlüssen zu schaffen.
Der Bologna- Prozess ist die tiefstgreifende Hochschulreform der
letzten Jahre.
Die hiesige Diskussion über Bologna wird weitgehend von der Angst vor einem Schmalspur-Bachelor-Studium mit einem rigiden Studienplan beherrscht, bei dem die Entfaltung eigener Interessen und der wissenschaftliche Tiefgang viel zu kurz kommen. Hinzu kommt, dass sowohl die Akzeptanz des neuen Studienabschlusses beim Berufseinstieg als auch die Frage, wer denn bis zum Master weiter studieren darf, weitgehend ungeklärt sind.
VeranstalterInnen: umdenken Heinrich-Böll-Stiftung
Hamburg e.V.
In Kooperation mit: AStA Uni Hamburg und CampusGrün Hamburg



